Über uns
Das Institut
Gerecht*Sprechen ist ein Projekt des Instituts für respektvolle und gerechte Sprache
Aufgaben & Ziele
Das Institut arbeitet für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung. Es erarbeitet und bietet Informationen über den Zusammenhang von Diskriminierung und Sprache im deutschsprachigen Raum.
Das Institut will Diskriminierte empowern und allen Menschen Anregungen geben, Diskriminierung mit Sprache abzubauen. Die Vielschichtigkeit und Zusammenhänge von strukturellen Diskriminierungen werden aufgezeigt und Anregungen gegeben für eine wertschätzende Kommunikation.
Das Institut veröffentlicht auf dieser Website Ideen, Beispiele und Argumente für den Abbau von struktureller Diskriminierung durch Sprache.
Sprach-Polizei?
Das Institut macht Angebote und gibt Inspirationen. Es bietet dir Ideen und Möglichkeiten, keine Vorschriften. Statt zu bewerten, möchte das Institut konstruktive und zugewandte Kritiken an sprachlichen Diskriminierungen teilen.
Wir setzen uns ein für Offenheit statt Abgeschlossenheit, denn auf dem Weg in eine diskriminierungs-freie Gesellschaft verändert sich Sprache immer weiter.
Kontakt
Das Institut ist ein offenes und gemeinsames Projekt für die Gestaltung eines friedlichen Lebens für alle Menschen und auch mit allem →Lebendigem. Du möchtest diese Bewegung mitgestalten? Dann teile deine Vorschläge für anti-diskriminierende Sprache mit uns oder schreibe einen Gast*beitrag, wir freuen uns über deine Mitarbeit!
Mitarbeitens
Vielfältige aktivistische Bewegungen schaffen fortlaufend ein lebendiges Wissen über Anti-Diskriminierungs-Arbeit. Das Institut für respektvolle und gerechte Sprache bezieht sich auf diesen großen Wissensschatz und trägt mit dazu bei.
Im Institut für respektvolle und gerechte Sprache erarbeiten Anti-Diskriminierungs-→Expertens auf Grundlage ihrer Erfahrungs-Kompetenzen Sprach- und andere Handlungs-Anregungen.
Welches Erfahrungswissen haben die aktuellen Mitarbeitens?
Die ersten Inhalte der Website wurden von zwei Personen erarbeitet. Eine der beiden Personen arbeitet hauptberuflich am Website-Projekt Gerecht*Sprechen. Die andere Person arbeitet beratend mit. Beide Personen werden auf verschiedenen Ebenen über →Gender diskriminiert. In Bezug auf →Rassismus, →Antisemitismus, →Nationalismus und sichtbare →BeHinderungen sind sie privilegiert. In Bezug auf →Klassismus haben sie Diskriminierung erfahren und sind heute privilegiert.
Beide sind außerdem geprägt von einem Weltverständnis, das nicht-menschliche Natur und Tiere als dem Menschen untergeordnet betrachtet und versuchen diese Weltsicht, so wie alle anderen Formen von Diskriminierung, zu verlernen.
12 Personen mit unterschiedlichen Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegierung haben durch ein Feedback zu den Texten an der Website mitgewirkt.
Die zukünftigen Sprach-Anregungen zu verschiedenen Formen von BeHindert-Werden und Rassismus sowie Klassismus und Antisemitismus werden jeweils von Menschen mit Kompetenzen und →Erfahrungswissen dazu erarbeitet werden.
Organisationsform
Alle Aufgaben des Instituts für respektvolle und gerechte Sprache werden alle 7 Jahre an neue Personen vergeben. Dadurch werden alle Inhalte, Arbeitsweisen, Begriffe und (ungeschriebenen) Regeln des Instituts und der Gesellschaft alle 7 Jahre grundsätzlich in Frage gestellt und neu erdacht.
